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Wie patient:innenzentriert ist unser Gesundheitssystem wirklich?

Für eine zukunftsorientierte Entwicklung des Schweizer Gesundheitswesens ist es zentral, den Einbezug von Patient:innen, Angehörigen und der Bevölkerung als wertvolle Ressource zu erkennen und diese gezielt und systematisch zu nutzen

Im Auftrag der Eidgenössischen Qualitätskommission (EQK) hat die Berner Fachhochschule (BFH) gemeinsam mit Partnern im Tessin (Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana SUPSI) und in der Romandie (HE-Arc - Haute École Arc) mit Patient:innenorganisationen in allen drei Sprachregionen zusammengearbeitet.

Der veröffentlichte Schlussbericht zeigt klar: Patient:innen wollen mitgestalten, nicht nur mitgemeint sein. Dafür braucht es eine Veränderung auf allen drei Ebenen.

➡️ Die Expertise von Patient:innen, Angehörigen und der Bevölkerung muss als Ressource anerkannt werden

➡️ Wissen, Kompetenzen und Strukturen für echten Einbezug müssen gefördert werden

➡️ Es braucht klare finanzielle Anreize, verbindliche Rahmenbedingungen und eine gemeinsame Sprache

➡️ Bisher findet Beteiligung meist nur auf der Stufe «Information» oder «Konsultation» statt

➡️ Gefordert wird ein Wandel hin zu echter «Kollaboration» und «Partnerschaft»

➡️ Aus- und Weiterbildung aller Beteiligten ist zentral, um Partizipation auf Augenhöhe zu ermöglichen

Damit dies gelingt braucht es erforderliche Rahmenbedingungen:

Der Schlussbericht «Einbezug von Betroffenen, Angehörigen und der Bevölkerung: Abklärung des Handlungsbedarfs zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen aus Sicht der Patientenorganisationen» steht hier zum Download zur Verfügung.

Dr. Caroline Gurtner-Zürcher, BFH | Heidi Kaspar, BFH | Vanessa Grand, BFH | Karin Thomas, BFH | Leonie Roos, BFH | Baptiste Lucien, HE-Arc | Marco Pedrotti, HE-Arc | Giada Danesi, SUPSI | Giada Danesi, SUPSI | Stefan Kunz, SUPSI | Silvia Thomann, BFH | Bundesamt für Gesundheit BA